Selbstverwirklichung – wie willst Du leben? Wer willst Du sein?





Letzte Woche habe ich das Bestseller Buch “Das Café am Rande der Welt” von John Strelecky vorgestellt. Dass dieses Thema so großen Zulauf hat zeigt mir, wie viele Menschen ihren Sinn im Leben noch nicht gefunden haben und noch auf der Suche nach sich selbst sind. Die Aufforderung des Autors “Tue, was immer du willst und was deiner Bestimmung entspricht” ist für die, die ihren Weg noch nicht kennen und sich oftmals in Krise befinden leichter gesagt als getan. Wie soll, kann oder darf ich tun, was meiner Bestimmung entspricht, wenn ich noch nicht mal wirklich weiß, wer ich bin und wofür ich stehe.

Ein erster Weg auf dem Schritt, sich Antworten auf diese Frage zu nähern mag die Überlegung sein, was man alles GEGEN seine Überzeugung tut und warum. Nimmst Du schon wieder eine neue zusätzliche Arbeit vom Chef entgegen, obwohl Du eigentlich schon völlig ausgelastet bist? Setzt Du Dich unter Druck, dass zuhause immer alles perfekt sein muss und fragst Dich für wen? Wartest Du vergeblich auf Dank für Dein Engagement, gleich ob beruflich oder privat? Überleg Dir, was passieren würde, wenn Du Dich Deinen Bedürfnissen entsprechend verhältst. Auch wenn Dir das zum jetzigen Zeitpunkt nicht umsetzbar erscheint, stell Dir zumindest vor, Dein Weg böte Dir viel mehr Möglichkeiten, alle Facetten Deiner Persönlichkeit zu leben als Du es heute tust – und das bei wesentlich weniger Energieaufwand und viel mehr Freude! Hört sich das für Dich attraktiv an? Dann wird Dich mein nächster Beitrag interessieren. Nimm Dir solange Zeit, Dein Leben erst einmal zu betrachten – bis dahin!

Auf dem Weg zur Selbstverwirklichung – wie geht das?

Die Geschichte von John ist eine Erzählung über den Sinn des Lebens. Das hört sich sehr philosophisch und abstrakt an – ist es aber eigentlich nicht. Es geht um Fragen wie die, was wir mit unserer Lebenszeit anfangen wollen. Etwas tun, weil man das so macht? Einen lukrativen, aber nicht zufriedenstellenden Beruf ergreifen, um sich später endlich das tun zu können, was uns mit Freude erfüllt? Uns mit Konsum belohnen, weil wir uns ansonsten viel zu häufig mit Dingen beschäftigen, die uns keinen Spaß machen und uns vielmehr Energie kosten?

Der Protagonist John strandet mit seinem Auto im Café am Rande der Welt und wird mit drei Fragen konfrontiert: “Warum bist Du hier?” “Hast Du Angst vor dem Tod?” und “Führst Du ein erfülltes Leben?” Die Antworten, die er selbst entdeckt sind verblüffend: Eigentlich ist es ganz einfach: “Tue, was immer du willst und was deiner Bestimmung entspricht.”

Nicht nur an Karneval – Motive für den Seitensprung

Das Thema Fremdgehen wird immer wieder mit dem Bedürfnis nach besserem (oder überhaupt nach) Sex gleichgesetzt. Der Mensch (und insbesondere der Mann) sei aufgrund seiner evolutionären Entwicklung nicht auf Monogamie gepolt, so lauten gängige Versuche, die Gründe für Affären und One-Night-Stands außerhalb der Partnerschaft zu erklären bzw. zu rechtfertigen. Weiterlesen

Beziehungskrise – Welcher Partner möchten Sie sein?

Nach der ersten Verliebtheit stellen sich in jeder Beziehung früher oder später Konflikte ein. Die Partner fühlen sich voneinander vernachlässigt, enttäuscht oder nicht angemessen behandelt. Schutzmuster wie Rückzug oder Aggressionen werden eingesetzt, nur leider nicht mit dem gewünschten Erfolg. Im Gegenteil: Die Konflikte verhärten sich dadurch umso mehr. Jeder fühlt sich unverstanden und beharrt auf seinem Standpunkt. Beziehung in so einer Phase wieder “ans Laufen” zu bringen ist nicht so unmöglich, wie es sich manchmal anfühlt. Mit dieser einfachen Übung können Sie für sich selbst Ihre Werte erarbeiten, die Sie in der Beziehung leben möchten.

Welche Werte sind Ihnen wichtig für Ihre Beziehung?

Stellen Sie sich dazu folgende Fragen und beantworten Sie diese am besten schriftlich:
1.) Welche persönlichen Qualitäten möchten Sie in Ihrer Partnerschaft leben?
2.) Welche Charakterstärken wollen Sie leben oder mit Zusammenleben mit dem Partner entwickeln?
3.) Wie wollen Sie sich über die Zeit verhalten, wie möchten Sie handeln?
4.) Für was wollen Sie stehen als Partner/in?
5.) Stellen Sie sich vor, Sie fragen Ihre/n Partner/in, welche zehn Dinge er/sie am meisten an Ihnen schätzt. Was sollte er/sie aus Ihrer eigenen Sicht am liebsten sagen?

Selbstfürsorge und Selbstrespekt – Der Schlüssel zu einer glücklichen Beziehung

Was steckt dahinter? Das Wichtigste zur Gestaltung einer glücklichen Partnerschaft ist, sich selbst treu zu bleiben. Das bedeutet, eigene Bedürfnisse zu kommunizieren oder auch, dem Gegenüber Grenzen zu setzen. Wie würden sie selbst gerne angesprochen werden? Mit Feindseligkeit, Ärger, Aggression und Bitterkeit? Oder mit Respekt, Akzeptanz, Verständnis und Fürsorge? Treten Sie auch für sich selbst mit Respekt und mitfühlend ein. Das bedeutet, dem Partner weder aggressiv zu begegnen, noch sich selbst zurückzuziehen. Beides führt nicht zum Ziel, sondern macht Sie langfristig zum wütenden Despoten oder zum passiven Ankläger. Wenn sich ein solches Muster in der Kommunikation etabliert, bekommt keiner, was er möchte. Beschäftigen Sie sich daher mit Ihrem Selbstbild in Ihrer Beziehung und begegnen Sie sich selbst genauso wie dem Partner mit Respekt und Fürsorge.


Metta Meditation – Selbstmitgefühl entwickeln

Metta Meditation - Selbstmitgefühl durch Meditation. Buddha Figur aus Ton mit vor der Brust gefalteten Händen neben unscharfen Lotusblumen

Im Alltag sind wir oft wenig einfühlsam mit uns selbst. Unsere in der Kindheit erworbenen negativen Glaubenssätze (z.B. “ich genüge nicht”, “ich gehöre nicht dazu”) treiben uns an. Wir verurteilen uns dafür, Dinge nicht gut genug zu machen oder wir fühlen uns minderwertig. Wer hat nicht schon einmal gedacht, dass der Chef oder die Kollegen irgendwann entdecken, dass wir eigentlich gar nichts draufhaben.

Perfekt sein wollen führt zu Stress

Wir wären gerne perfekt, attraktiv und erfolgreich und geben uns nie mit der realen Version von uns zufrieden. Das führt körperlich zu Stressreaktionen und in unserem Verhalten zu wenig konstruktiven Aktivitäten wie Vermeidung von Konflikten, Fressanfällen oder Attacken auf andere, wenn wir uns schlecht behandelt fühlen. Oder wir entwickeln sogar Ängste und Depressionen, die behandlungsbedürftig werden.

So weit muss es nicht kommen, denn wir können uns auch umgekehrt positiv beeinflussen. Etwa durch meditative Übungen wie die Metta-Meditation. Der Begriff “Metta” stammt aus dem Indischen und bedeutet soviel wie Freundlichkeit und Güte. Bei der Metta-Meditation formulieren wir gute Wünsche, die als Türöffner zur Öffnung des Geistes wirken können,
z.B:
Möge ich glücklich sein.
Möge ich gesund sein.
Möge ich mich versorgen können.
Möge ich sicher sein.

Sich selbst anzunehmen wirkt sich auch körperlich auf unser Wohlbefinden aus

Wir wiederholen diese kurzen Sätze in unserem Geist, mit dem Ziel einer positiven Verbundenheit mit uns, mit Annahme unserer Selbst.
Das funktioniert nicht nur mental, sondern sogar auf physiologischer Ebene, indem unser Körper das Bindungshormon Oxytocin produziert, das mit einem Gefühl von Geborgenheit und Wohlbefinden einhergeht. Probier’s aus!

HEXAFLEX-Coaching: mit ACT die Lebenszufriedenheit verbessern

Was ist ACT?

Die Acceptance Committment Therapie (ACT) ist ein achtsamkeitsorientiertes Verfahren, das meditative Elemente fernöstlicher Heilmethoden mit verhaltenstherapeutischen Elementen verbindet. ACT ist lösungsunspezifisch, d.h. es kann zum Coaching oder zur Therapie bei verschiedensten Themen (z.B. Persönlichkeitsentwicklung, mehr Selbstbewusstsein, Stressreduktion und Burnout Prävention) und Störungen (Ängste, Depressionen usw.) eingesetzt werden. Die Wirksamkeit der Therapie wurde wissenschaftlich nachgewiesen.

ACT Acceptance Committment Therapie bei Ängsten und Depressionen Achtsamkeit

Das Hexaflex-Modell oder – wie funktioniert die Therapie mit ACT?

Ein aus sechs Behandlungsdimensionen bestehendes Hexaflex-Modell wird flexibel angewendet, um die Themen oder Störungen wirksam zu bearbeiten.

  • Akzeptanz: Ein Problem zu akzeptieren ist ein wichtiger Schritt im Rahmen der Therapie oder im Coaching. Zu akzeptieren bedeutet, nicht mehr zu verdrängen. Das ist manchmal schwer auszuhalten, am liebsten würde man (z.B. vor seinen Ängsten oder vor seinen belastenden Gedanken) weglaufen. Akzeptieren hilft, das Problem im ersten Schritt anzunehmen und – falls man es beeinflussen kann – durch die Bearbeitung loslassen zu können.
  • Defusion: Wir fühlen und denken permanent. Durch unsere darauf folgenden Handlungen werden unsere Erwartungen Realität. Ein typisches Beispiel dafür ist Verlustangst in der Partnerschaft. Ein junger Mann fühlt sich selbst wenig liebenswert und neigt deshalb zu Eifersucht. Aus diesem Grund beginnt er, seine Freundin zu kontrollieren. Über die Zeit engt er sie immer mehr ein, so dass sie es nicht mehr aushält und sich von ihm trennt, möglicherweise sogar wegen einem Anderen, den sie ohne den Druck des Partners gar nicht wahrgenommen hätte. Die Defusion dient dazu, die belastenden Gedanken und Gefühle zu erkennen und von der tatsächlichen Realität zu trennen.
  • Selbst als Kontext: Uns immer nur aus unserer eigenen Perspektive zu betrachten macht uns unflexibel. Gerade bei Ängsten oder Depressionen kann man eine Einengung auf bestimmte Themen und Gedanken beobachten. Mit ACT lernt man, sich differenzierter zu betrachten, etwa in den verschiedenen Rollen (z.B. als Vater, als Sohn, als Kollege usw.), mit unterschiedlichen Persönlichkeitsanteilen (das innere Kind, der reife Erwachsene usw.) oder aus den Blickwinkel anderer Personen. Dieses Vorgehen erlaubt einen Perspektivenwechsel und führt zur Erweiterung unseres Handlungsspielraums, wir werden flexibler und erkennen: Es ist viel mehr möglich, als wir vorher glaubten.
  • Werte: Menschen haben Werte, aber leben sie danach? Was ist Ihnen persönlich wichtig? Viele Menschen nennen z.B. ihre Gesundheit, aber wenn man danach fragt, wie sie leben, dann erzählen sie, dass sie rauchen, zuviel essen, zu wenig Sport treiben usw. Die Werte stimmen nicht mit dem Verhalten überein. Das ist auf Dauer sehr anstrengend und kostet Energie, z.B. weil man immer wieder ein schlechtes Gewissen hat. Bei ACT gilt es herauszufinden, welche Werte uns unabhängig von sozialen Normen wirklich wichtig sind. Diese Bedürfnisse mit dem Verhalten in Einklang zu bringen ist der Schlüssel zu einem zufriedenen Leben.
  • Engagiertes Handeln (comittment): Nach der Identifikation der Werte geht es darum, diese auch zu leben. Wenn man z.B. gesund leben will, aber immer wieder an seinen guten Vorsätzen scheitert, werden kleine Schritte definiert, mit denen der Klient es schafft, seine Werte auch zu leben. Bewusst leben zu wollen und dies umzusetzen, führt nicht nur zu mehr Gesundheit und zu einer besseren Figur und Attraktivität, sondern das comittment verhilft auch zu mehr seelischem Gleichgewicht. Man ist näher „bei sich“ und seinen Bedürfnissen, wodurch mehr Lebenszufriedenheit entsteht.
  • Hier und Jetzt: Der Klient lernt, sich auf die Gegenwart zu konzentrieren, anstatt sich mit Gedanken über die Vergangenheit („was habe ich falsch gemacht“, „ich bin nicht gut genug“) oder die Zukunft („ich habe Angst vor xy“, „ich werde es nicht schaffen“) zu stressen. Achtsamkeitsübungen werden erlernt wie Duschen und Zähneputzen. Sie helfen, den Geist zu reinigen und uns von seelischem Ballast (z.B. Ängste, die möglicherweise nie Realität werden und uns nur Energie kosten) zu befreien. Je mehr wir im Hier und Jetzt leben können, umso stressfreier werden wir.

Raus aus dem Blackout – wie geht das?

Was liegt hinter einem Blackout und wie kann man ihn verhindern?

Der Blackout in der Prüfung – für viele eine Horrorvorstellung und für manche leider auch Realität. Als Blackout bezeichnet man einen vorübergehenden Gedächtnisverlaust, aufgrund dessen man z.B. in einer Prüfung das Gelernte nicht abrufen kann. Und dies trifft gerade nicht die, die nichts gelernt haben, sondern häufig die, die wochen- oder monatelang gepaukt haben und doch eigentlich super abschneiden müssten.

“Viel lernen hilft viel” ist leider nicht die Lösung. Denn es gibt auch ein zuviel, das sich bereits aus inneren Ängsten entwickelt. “Ich schaffe das sowieso nicht” oder “ich bin nicht gut genug” sind manchmal negative Glaubenssätze, mit denen wir uns selbst blockieren und uns letztlich wieder im negativen Sinne bestätigen (Prüfung nicht geschafft …). Glaubenssätze werden bereits in der Kindheit gelernt. Es kann helfen, sich diese zu vergegenwärtigen und Schritt für Schritt, etwa mit Hilfe eines Coachings abzubauen. Dadurch wird es möglich, sich selbstbewusster auf die Prüfungssituation einzulassen. Weitere hilfreiche Maßnahmen sind ein gutes Zeitmanagement im Wechsel mit Entspannungstechniken sowie Ankertechniken.

Kein Blackout mehr, was können Zeitmanagement, Entspannungstechniken und Anker bewirken?


Zunächst: Fangen Sie rechtzeitig an. Viele beginnen schon mit einem Stressgefühl und der Angst im Nacken, das ist kein guter Beginn für erfolgreiches Lernen. Verschaffen Sie sich einen Überblick über bis den zur Prüfung zu lernenden Stoff. Teilen Sie diesen nun in realistische Päckchen ein. Beobachten Sie sich beim Lernen. Wann werden Sie müde? Ab welchem Punkt sind Sie nicht mehr aufnahmefähig? Gestalten Sie den Lernalltag für sich angenehm. Unterbrechen Sie, wenn sie nichts mehr aufnehmen können, denn dann lernen Sie viel langsamer und ineffektiver, was die Frustration erhöht. Machen Sie Pausen, gönnen Sie sich etwas, z.B. ein leckeres Essen. Gehen Sie raus, treiben Sie Sport, entspannen Sie (z.B. mithilfe von Apps). Probieren Sie aus, welche Techniken und welcher Lernrhythmus für Sie richtig sind.

Der Anker gegen den Blackout: Versetzen Sie sich in eine Situation, die Sie gemeistert haben

Der Anker gegen den Blackout: Versetzen Sie sich in eine Situation, die Sie gemeistert haben. Beginnen Sie mit dieser Anker-Übung bereits lange vor der Prüfung und führen Sie die Übung einmal täglich durch. Stellen Sie sich eine Situation vor, in der Sie alles gut hinbekommen haben. Dies kann z.B. eine bereits erfolgreich abgelegte Prüfung sein oder auch eine sportliche Leistung, ein musikalischer Auftritt, was auch immer. Versetzen Sie sich in diese Situation. Spüren Sie das mit dem damals erlebten Erfolg verbundene Gefühl. Nehmen Sie sich dazu Zeit. Wo im Körper spüren Sie den Erfolg und wie spüren Sie ihn? Ist es ein warmes Gefühl in der Brust? Stehen Sie aufrecht und stark mit beiden Beinen auf dem Boden? Auf diese Weise koppeln Sie Ihr positives Gefühl an einen externen Reiz, nämlich Ihren Körper oder Ihre Körperhaltung. Und so können Sie das Gefühl immer wieder abrufen und in sich ankern, indem Sie sich darauf fokussieren. Diese Technik hilft Ihnen, gestärkter und selbstbewusster in die Prüfungssituation hineinzugehen. Viel Erfolg!