Unsere Panik:Pause Podcast Übungen – nur sinnvoll bei Ängsten?

Tatsächlich können Sie die vier neuen Übungen, die wir ab sofort im Wechsel mit Themenfolgen veröffentlichen werden, für verschiedenste Belange nutzen. Voraussetzung ist, dass Sie an sich bzw. in Ihrem Alltag etwas erkennen, dass Sie verändern möchten. Damit identifizieren und akzeptieren Sie ein „Problem“, sei es Erschöpfung, Stress, innere Unruhe, Grübelneigung oder auch eine körperliche Symptomatik wie Schmerzen usw.

Meditation beschleunigt das Loslassen unangenehmer Zustände

Meditative Übungen, das ist wissenschaftlich erwiesen, wirken tatsächlich. Zudem hat das Meditieren stärkere Effekte als reine Entspannungsübungen wie Autogenes Training oder Progressive Muskelentspannung. Ich selbst meditiere seit Jahren und stelle vor allem fest, dass, wenn belastende Gedanken, Sorgen oder Stress auftauchen, ich mich viel schneller als früher wieder von diesen lösen kann. Auf die Akzeptanz folgt also das Loslassen. Und wenn Sie die Veränderung buchstäblich auf der Sinnesebene in Form von Ruhe, Entspannung u.ä. spüren, gestalten Sie Ihr Fühlen, Denken und im nächsten Schritt auch das Handeln schon anders. Das gilt auch für alle Tätigkeiten im Alltag: Wenn ich mich anders fokussiere, kann ich meine Aufmerksamkeit auf das lenken, was mir wichtig ist.

„Meditieren macht mich nur noch unruhiger“ und „ich habe keine Zeit“

Sie werden jetzt vielleicht entgegnen: „Solche Übungen sind nichts für mich, die machen mich nur noch unruhiger“. Oder: „Ich habe schlicht keine Zeit dafür.“ Dazu kann ich Ihnen ein paar Gegenfragen stellen: Wenn Ihre innere Unruhe durch das Meditieren nicht weggeht bzw. noch größer wird, flüchten Sie möglicherweise vor etwas? Vielleicht sogar vor sich selbst? Was würde passieren, wenn Sie sich selbst begegneten? Wen sehen Sie dann? Und wenn Sie nicht drei Minuten Ihrer Zeit erübrigen können, tragen Sie dann vielleicht Glaubenssätze wie „ich muss funktionieren“ oder „ich darf mir nichts erlauben“ mit sich herum? Wenn ja, woher kommt das? Ich wünsche Ihnen viele positive Erkenntnisse beim Ausprobieren unserer Übungen.

 

Kontakt:

Dr. Bettina Fromm
Diplom-Psychologin
Heilpraktikerin für Psychotherapie

Schildergasse 69-73
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