Wann wird Dauerstress zur Depression?

Arbeit, Dauerstress und DepressionKontinuierlicher Stress führt nicht selten zu Depressionen. Dabei reagieren nicht alle Arbeitnehmer gleich: was für denen einen eine Herausforderung darstellt, empfindet der andere als Stress. Relevante Faktoren, die Depressionen aufgrund von Stress begünstigen können sind insbesondere:

 

– eine genetische Disposition (ebenfalls an Depressionen erkrankte Angehörige)
– mangelnde Bindung oder traumatische Kindheitserfahrungen
– ein stetig zunehmendes Arbeitspensum
– eingeschränktes Mitspracherecht im Arbeitsprozess
– keine angemessene Entlohnung
– Schichtarbeit, Überstunden, Wochenendarbeit
– anhaltende Arbeitsplatzunsicherheit
– mangelnde Kommunikationskompetenz, d.h. Fähigkeit, Probleme und Konflikte  anzugehen oder sich abzugrenzen)

Je mehr dieser Faktoren zutreffen, desto höher wird das Risiko, an einer Depression
zu erkranken. Was können Sie tun, um dem entgegenzuwirken?

– nicht permanent erreichbar sein (in der Freizeit, im Urlaub)
– nicht von sich aus Überstunden anbieten
– nicht zuhause weiterarbeiten
– Bewegung (eine sportliche Aktivität, die zu Ihnen passt) baut Stress ab
– Entspannende Aktivitäten wie Qi-Gong, Autogenes Training, Progressive
Muskelentspannung, Yoga, Waldspaziergänge usw.
– sozial aktiv bleiben mit Familie und Freunden
– gesunde Ernährung
– Risikoverhalten (Alkohol, Nikotin) reduzieren

Und fragen Sie sich, ob (und warum) Sie immer 150 Prozent geben müssen!