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Was passiert in der systemischen Therapie und Beratung?
Wenn Sie psychologische Hilfe suchen, befinden Sie sich wahrscheinlich in einer für Sie nicht zufriedenstellenden Situation. Vielleicht suchen Sie Rat oder möchten eine Entscheidung treffen, vielleicht fühlen Sie sich handlungsunfähig oder sogar krank. Aus der Perspektive der Ratsuchenden ist das Glas oftmals halbleer, sie sehen mehr die Probleme als mögliche Lösungswege.

In der systemischen Beratung und Therapie verstehe ich Ihr Leiden (sei es Stress, ein Konflikt, eine Krise oder Krankheit) als Produkt ihrer Lebenssituation. Ich gehe davon aus, dass Ihre Belastung (z.B. Depressionen oder Ängste) innerhalb Ihrer Lebenswelt einen Sinn macht. Sie ist sozusagen als Ihr persönlicher Lösungsversuch zu verstehen. Allerdings führt dieser für Sie bisher nicht zu einer zufriedenstellenden Situation. Es wird in den Sitzungen daher nicht darum gehen, Ihre Symptome als ein Fehlverhalten oder eine Charaktereigenschaft zu bewerten oder zu beurteilen. Vielmehr hilft es, den Sinn Ihrer Symptome (z.B. Kopfschmerzen oder Ängste) in Ihrer Lebenswelt zu verstehen.

Lösungen erarbeiten statt Probleme wälzen
In der systemischen Beratung und Therapie sehe ich es als meine Aufgabe, mit Ihnen gemeinsam Lösungen für Ihr Problem oder Ihre Krise zu erarbeiten. Dabei geht es vor allem darum, dass wir Ihren Handlungsspielraum gemeinsam zu erweitern. Stecken Sie beispielsweise in einem Entscheidungs­dilemma, werden Sie sehen, dass es möglicherweise viel mehr als nur zwei Alternativen gibt.

In meiner therapeutischen Arbeit ist eine wertschätzende Begegnung mit Ihnen auf Augenhöhe eine Selbstverständlichkeit für mich. Dabei bleiben Sie selbst der Experte Ihres Lebens und ich unterstütze Sie bei der Nutzung Ihrer Ressourcen und der Erarbeitung von Handlungsmöglichkeiten. Auf diese Weise kann meine systemische Beratung oder Therapie dazu beitragen, dass Sie das Glas wieder als halbvoll wahrnehmen, Ihr Problem als Chance erleben und überwinden.

Ausbildung und berufliche Aktivitäten von Dr. Bettina Fromm

  • Diplom-Psychologin, Promotion
  • Zertifizierte systemische Beraterin (IF Weinheim, SG (Systemische Gesellschaft))
  • Heilpraktikerin für Psychotherapie
  • Ausbilderin für Klopfakupressur (angelehnt an EFT, Emotional Freedom Techniques)
  • Laufbahnberatung für Jugendliche zur Studienwahl und Berufsfindung nach dem Modell der Zürich-Mainzer Laufbahnberatung (ZML)
  • Psychosoziale Beratung beim Verein für soziale Bildungsarbeit (VSB e.V.) an den Standorten Gummersbach und Köln; Themenschwerpunkte: Berufliche Rehabilitation, Stressbewältigung, Gesundheit und Beruf, Potenzialanalysen für berufliche Umorientierung (Umschulung und arbeitsmarktliche Integrationsmaßnahmen) (2013 – 2016)
  • Psychosoziale Beratung in der Aggertalklinik Engelskirchen (Träger Deutsche Renten­versicherung Rheinland); Themenschwerpunkte: Orthopädische Erkrankungen, Depression, Burnout, Ängste, Mobbing, Konflikte in Beziehung, Familie und Beruf, Stressbewältigung, Raucherentwöhnung (seit 2012)
  • Geschäftsführende Direktorin des Zentrums für Medien- und Gesundheits-kommunikation e.V., Köln (2008 – 2010) Forschungsschwerpunkte: Krebskommunikation, Gesundheitskampagnen, Patientenorientierung, Familie und Schule, Gesundheitsförderung und Prävention im Kindesalter
  • Lehr- und Prüfungsbeauftragte im Bereich Gesundheitskommunikation an den Universitäten Köln, Duisburg-Essen, Düsseldorf, Fachhochschule Fulda
    (2002-2010), Themenschwerpunkte: Medien und Gesundheit
  • Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Köln, Psychologisches Institut (1995-2010)

Ausgewählte Publikationen

  • Baumann, E., Lampert, C. & B. Fromm (2012). Gesundheitskommunikation. In: K. Hurrelmann & O. Razum (Hrsg.). Handbuch Gesundheitswissenschaften. 5., vollständig überarbeitete Auflage. Weinheim und Basel: Beltz Juventa. S. 461-492.
  • Fromm, B., Baumann, E. & Lampert, C. (2011). Medien und Gesundheitskommunikation – ein Lehrbuch. Stuttgart: Kohlhammer.
  • Fromm, B. (2010). Gesundheit von Kinder und Jugendlichen: Medien, Unterhaltung und Institutionalisierung – Wege zum Empowerment. In C. von Hagen & H.-P. Schwarz (Hrsg.). Selbstmanagement bei chronischen Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter. Stuttgart: Kohlhammer.
  • Fromm, B. (2009). BRCA goes online – Kommunikation zum Thema familiärer Brust- und Eierstockkrebs. Ärztliche Praxis Onkologie, 4, 30.
  • Fromm, B. (1999). Privatgespräche vor Millionen. Fernsehauftritte aus psychologischer und soziologischer Perspektive. Konstanz: UVKMedien.