„Niemals geht man so ganz“ ist der Titel eines Liedes der Kölner Schauspielerin und Sängerin Trude Herr. Und an diesen Titel dachte ich, als mich meine Kolleginnen Prof. Eva Baumann von der Uni Hannover und Dr. Claudia Lampe
rt vom Leibniz-Institut für Medienforschung/Hans-Bredow-Institut Hamburg letztes Jahr wieder kontaktierten. Mit ihnen hatte ich bereits in 2011 das erste Lehrbuch zum Thema ‚Medien und Gesundheitskommunikation‘ veröffentlicht.
Ab 2012 bekamen wir die Gelegenheit, am mitterweile in der 8. Auflage erschienenen und in der aktuellen Ausgabe über 1.000 Seiten umfassenden ‚Handbuch Gesundheitswissenschaften‘ mitzuwirken. Verbunden sind wir aufgrund der uns in der Wissenschaft interessierenden Forschungsfragen, wie die Medien mit dem Thema ‚Gesundheit‘ umgehen, genauso wie umgekehrt die Nutzerinnen und Nutzer die Medien zum Thema ‚Gesundheit‘ verwenden. Antworten auf diese Forschungsfragen haben wir in der aktuellen Ausgabe auf den neuesten Stand gebracht.
Für mich immer wieder faszinierend ist die rasante Entwicklung in diesem Bereich. Ging es in den frühen Ausgaben unserer Forschungsarbeiten insbesondere um das Fernsehen als Vermittler von Gesundheitsthemen, dreht sich die Welt im letzten Jahrzehnt mit zunehmender Geschwindigkeit, haben Social Media, Apps, aber auch spezielle Geräte wie Fitnesstracker einen immer größeren Anteil am Thema ‚Gesundheit‘.
Der interessierte Leser sei allerdings gewarnt, bei dem ‚Handbuch Gesundheitswissenschaften‘ handelt es sich nicht um leichte Kost, sondern empfehlenswert ist das Werk für Wissenschaftlicher, Forscher, Anwender und Studierende im Bereich ‚Gesundheitswissenschaften.‘